Eine Initiative in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

November 2019 bis März 2022

Eine Initiative in der Diözese Rottenburg-Stuttgart von:

- Aktionsgemeinschaft Rottenburg (Solidaritätsgruppe von Priestern und Diakonen)

- Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Diözese Rottenburg-Stuttgart

- Katholischer Deutscher Frauenbund, Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

- Initiative pro concilio e.V. (Reforminitiative in der Diözese Rottenburg-Stuttgart) www.pro-concilio.de

 

Zur Nachahmung empfohlen: Kirchengemeinderat verabschiedet Erklärung

Der Rat der Kirchengemeinde St. Moriz in Rottenburg am Neckar hat unter dem Titel „Unsere Kirche“ eine Erklärung zur Kritik an der katholischen Kirche in Deutschland verabschiedet. Er äußert darin seine Sorge aus Sicht der Gemeindeebene und fordert die Deutsche Bischofskonferenz sowie den Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, zu klaren Stellungnahmen und Entscheidungen auf. ...

Es ist bemerkenswert, dass dies in der Bischofsstadt Rottenburg geschieht und es verdient Respekt, dass Pfarrer Kiebler das nicht unterbunden hat. Die Erklärung richtet sich allen voran an unseren Bischof Dr. Gebhard Fürst und endet mit einem Gebet.

Den genauen Wortlaut finden Sie hier.

Auch andere Kirchengemeinderäte und Verbände haben schon ähnlich lautende Erklärungen verfasst.

Wir möchten alle Kirchengemeinden ermutigen, ähnliche Erklärungen zu verfassen!

Die Kirchenleitung, auch unser Bischof, müssen endlich sehen, was an der Basis los ist, dass es so nicht weitergehen kann.

Es gibt unsere Aktion noch! Leider werden auch wir von Corona ausgebremst.

Viele Reforminteressierte fragen, ob es uns noch gibt. Ja klar! Unsere Konzilsidee ist aktueller denn je. Auch im ZdK wird inzwischen immer mehr ein neues Konzil der Weltkirche für notwendig gehalten, so auch ZdK-Präsident Sternberg: Immer mehr drängt auf ein Konzil hin. Nur ein solches Konzil kann die not-wendigen Reformen unserer Kirche entwickeln und beschließen. Diese Reformideen sind nicht auf Deutschland beschränkt, wie einige glauben machen wollen, sie tauchen inzwischen weltweit auf. Unser 'Konzil von unten' möchte einen fundamentalen Basisbezug modellhaft demonstrieren. Dazu brauchen wir die Kirchengemeinden/Kirchengemeinderäte und die Verbände. Da coronabedingt derzeit in den Kirchengemeinderäten und Verbänden nur ein Notprogramm online läuft, bremst das unsere Konzept des Basisbezugs erheblich aus. Aus diesem Grund mussten wir unseren Konzilstag schon zweimal verschieben. Wir möchten und können den Basisbezug jedoch nicht aufgeben, sonst verdient unser 'Konzil von unten' seinen Namen nicht. Corona wird voraussichtlich im Sommer 2021 überwunden sein. Im September 2021 werden die Kirchengemeinderäte und Verbandsgremien wieder loslegen können, dann wird auch unsere Aktion wieder aktiviert. Im Herbst 2021 werden wir auf alle Kirchengemeinden und Verbände zugehen und das 'Konzil von unten' am 12.03.2022 in Rottenburg vorbereiten.

Konzilstag vom 30.10.2021 auf den 12.03.2022 verlegt!

Die Corona-Krise macht auch vor unserer Aktion 'Konzil von unten' nicht Halt. Schweren Herzens mussten auch wir unsere Planung ändern. Der für 07.11.2020 geplante Konzilstag in Rottenburg wurde zunächst auf den 30.10.2021 verlegt, jetzt abermals auf den 12.03.2022, ebenfalls in Rottenburg. Zum Wesentlichen unserer Aktion gehört der Basisbezug, alles soll letztlich von den Kirchengemeinden und Verbänden sowie kirchlichen Gruppierungen ausgehen. Die Aktion braucht deshalb die Kirchengemeinderäte und Verbandsgremien, sonst wird sie ihrem Anspruch nicht gerecht. An ein normales Arbeiten der im März 2020 neu gewählten Kirchengemeinderäte sowie der Verbandsgremien ist vor September 2021 nicht zu denken - wenn überhaupt. Ein Konzilstag mit Abstandsregeln macht wenig Sinn. Wir bitten für die Verlegung um Verständnis. Im Laufe des Jahres gehen wir nochmals auf die Kirchengemeinderäte und Verbände zu.

Konzil von unten und Synodaler Weg: Kein Gegensatz, sondern gute Ergänzung!

Die Initiatoren des Konzils von unten begrüßen und unterstützen den Synodalen Weg. Das Konzil von unten soll keine gegensätzliche oder konkurrierende Veranstaltung zum Synodalen Weg sein, sondern diesen kooperativ ergänzen. Mehr

Warum ein Weltkonzil? Diese Frage wird uns immer wieder gestellt.Mehr.

Ein Weckruf!

Unser „Konzil von unten“ ist ein Weckruf an unsere Kirchenleitung. „So kann es nicht weitergehen“, so die im Kirchenvolk weit verbreitete und zunehmende Meinung. Ein Weckruf

Was sind unsere Ziele? Was wollen wir erreichen?

Es ist höchste Zeit, den jahrzehntealten kirchlichen Reformstau zu beenden und in den Ortskirchen und auf Weltebene die notwendigen Entscheidungen herbeizuführen. Was sind unsere Ziele

 

Zentrale Themen des Konzils von unten - Kurzfassung:

Zentrale Themen des Konzils von unten - Langfassung:

 

 

 

 

So können Sie unsere Aktion unterstützen bzw. sich beteiligen

Nachdem unsere Unterstützerliste ein Jahr coronabedingt stagniert hat (es konnten ja keinerlei Treffen von Gremien stattfinden), geht es jetzt wieder los: Den neuen Anfang machte die Männergemeinschaft Berg (VKL und KAB Ortsgruppe) und der Verband Katholische Landvolk e.V. - Ortsgruppe Eberhardzell.

Senden Sie uns Ihre Unterstützungserklärung!

 

Beteiligung

Infos zur Unterstützerliste

Unterstützerliste direkt

Newsletter abonnieren und weiterverbreiten

Die Konzils-Idee jetzt auch beim ZdK

ZdK-Präsident Sternberg: Immer mehr drängt auf ein Konzil hin.

Kommentar: Das Rücktrittsgesuch und seine Ablehnung.

Von Albrecht Storz, Mitglied des Leitungsteams der Initiative pro concilio e.V.
                                                                                                                                                                                                                                                
Wie eine Bombe schlug am Freitagnachmittag, 5. Juni, die Nachricht vom Rücktrittsgesuch des Münchner Erzbischofs Kardinal Marx bei Papst Franziskus in der Kirche und in der Öffentlichkeit ein. Seine Aussage, die "Kirche sei an einem gewissen toten Punkt angekommen" fand in allen Medien ein lautstarkes Echo und ist von einem leitenden Kirchenmann doch sehr bemerkenswert, aus unserer Sicht aber völlig richtig.
Der forsche Auftritt von Kardinal Marx zeigte, dass dieser Schritt wohl überlegt war. Seine Bereitschaft, für den Skandal des Missbrauchs und die immer noch schleppende Aufarbeitung persönlich Verantwortung zu übernehmen, verdient Respekt. „Er sei nicht amtsmüde“, meinte Marx, aber es war bei seiner Pressekonferenz nicht zu überhören, dass er von der Reformunfähigkeit vieler seiner bischöflichen Mitbrüder enttäuscht ist. Seine Rücktrittsbitte kann aber auch als versteckte Kritik an einem Papst gesehen werden, dem es nicht gelungen ist, die Reformverweigerer in der Kurie zu entmachten.
Ebenso überraschend jetzt die Ablehnung des Rücktrittsgesuchs durch den Papst mit den Worten "Mach weiter, so wie du es vorschlägst, aber als Erzbischof von München". Wie das zu deuten ist, bleibt abzuwarten. Eine leise Unterstützung für Reformforderungen seitens Marx'? Eine gewisse Skepsis ist angebracht, aber man wird ja noch hoffen dürfen.
Ob der Marx‘sche Schritt den toten Punkt zu einem Wendepunkt werden lässt, bleibt zu hoffen. Jedenfalls wollte der Kardinal sein Rücktrittsgesuch auch als ein Signal des Aufbruchs verstanden wissen. Ob dieser kommen wird, erscheint nach der Einberufung einer Weltsynode durch Papst Franziskus wenig wahrscheinlich. Diese soll sich ja bis Oktober 2023 hinstrecken. Vor Anfang 2024 ist mit dem traditionellen postsynodalen Schreiben des Papstes nicht zu rechen. Die so nötigen Reformen werden also vorerst nicht kommen - wenn überhaupt.    
Nachdem sich neuerdings – für uns sehr enttäuschend - der in Rom immer noch einflussreiche Kardinal Kasper (hat der überhaupt noch einen Draht zur kirchlichen Basis?) äußerst kritisch zum Synodalen Weg geäußert hat, besteht selbst für den Synodalen Weg wenig Hoffnung, dass etwaige Beschlüsse zum Thema Frauenweihe, zum freiwilligen Zölibat, aber auch zu Fragen der Sexualmoral von Rom umgesetzt werden.
Was ist an einem "toten Punkt" zu tun? Ein Neuanfang! Das geht nur über ein Konzil der Weltkirche, wie wir es schon immer fordern. Der "vorkonziliare Prozess" muss jetzt beginnen und rasch vorangehen (wenn es nicht schon zu spät ist). Wir verstehen unsere Aktion "Konzil von unten" zusammen mit der AGR, dem BDKJ und dem KDFB als Teil davon. Wir wollen unser Projekt mit aller Kraft vorantreiben und mit unserem Konzilstag am 12. März 2022 zeigen, wie es weitergehen muss, wenn die Kirche nicht zu einer Großsekte schrumpfen und jeglichen Einfluss auf die Gesellschaft verlieren soll.
Vermutlich wird sich schon in den nächsten Monaten zeigen, ob „die Hoffnung, dass aus dem toten Punkt ein Wendepunkt für eine gute Zukunft der Kirche“ (Kardinal Marx) Wirklichkeit wird oder ob es beim toten Punkt bleibt.

 

Wollte Jesus Priesterinnen?

Nein!

Er wollte aber auch keine Priester. Zumindet deuten die Evangelien nichts Entsprechendes an.

Von Ariel Alvarez-Valdés und Wolfgang Gramer.

Erfolgreiche und vielbeachtete Aktion des BDKJ: "Love is no sin".

Vor vielen Kirchen wurden vom BDKJ am Sonntag 21.03.2021 bunte Fahnen und Pflastermalereien angebracht, als Protest und Gegenposition zum neuesten unsäglichen vatikanischen Papier zur Segnung homosexueller Paare. Hier ein Bild vom Rottenburger Dom.